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3D-Drucker im Einsatz: Wie das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr Bauteile neu denkt und Ressourcen schont

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Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum / 07.07.2026  

STEYR. Im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum (PEK) Steyr zeigt sich, dass moderne Technik und klassische Handwerksarbeit perfekt zusammenspielen: In den Werkstätten des Technischen Dienstes unterstützt ein 3D-Drucker die Instandhaltung und trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Nutzungsdauer von Geräten und Bauteilen deutlich zu verlängern.

Ob Metall-, Holz- oder Elektrowerkstatt, im Arbeitsalltag stehen Unternehmen immer wieder vor der Herausforderung, dass benötigte Ersatzteile am Markt nicht mehr verfügbar sind oder ihre Beschaffung unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht. Der 3D-Druck eröffnet an dieser Stelle neue Wege. Bauteile können direkt vor Ort passgenau gefertigt und rasch eingesetzt werden. Diesen Weg hat der technische Dienst im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr eingeschlagen. Mit dem 3D-Drucker leistet der Technische Dienst einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Durch die Eigenfertigung werden Transportwege reduziert, Material gezielter eingesetzt und die Nutzungsdauer von bestehenden Geräten verlängert. Auch wenn nicht alle Anforderungen über den 3D-Druck abgedeckt werden können, erleichtert er bereits in vielen Bereichen die tägliche Arbeit erheblich und schafft praktikable Lösungen gerade im Bereich der Instandhaltung. Der 3D-Drucker ist bereits seit August 2025 im Einsatz und hat sich seither als wertvolle Ergänzung in den Werkstätten und als nachhaltige Lösung direkt vor Ort etabliert.

Auch der Standort Kirchdorf hat bisher auf diesen 3D-Drucker zurückgegriffen. Im Juli erhält auch der Standort Kirchdorf einen eigenen 3D-Drucker. So kann an beiden Standorten ressourcenschonend und effizient gearbeitet werden.

Innovation trifft Digitalisierung

Neben klassischen Reparaturen ermöglicht der 3D-Drucker auch neue Ansätze in der technischen Umsetzung. Individuelle Lösungen können schneller entwickelt und exakt an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. In Kombination mit digitalen Anwendungen und Künstlicher Intelligenz entstehen zusätzliche Möglichkeiten, bedarfsgerecht zu optimieren und nachhaltiger zu gestalten. So zeigt sich auch DI Günter Baumgartner, Technischer Betriebsleiter im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum überzeugt: „Der Einsatz moderner Technologien wie eines 3D-Druckers zeigt eindrucksvoll, wie Innovation und Nachhaltigkeit im Klinikalltag Hand in Hand gehen können. Dadurch stärken wir zielgerichtet die Effizienz unseres Hauses, leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.“ 

Auch Dr. Tilman Königswieser, MPH, Vorsitzender der Geschäftsführung in der OÖG, zeigte sich bei einem kürzlichen Vor-Ort-Besuch beeindruckt von den Möglichkeiten im PEK Steyr: „Der Einsatz moderner Technologien wie des 3D-Drucks zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in unseren Häusern steckt. Besonders hervorheben möchte ich das Engagement und das Know-how unserer MitarbeiterInnen, die solche Lösungen erst möglich machen. Damit schaffen wir nicht nur effiziente und praxisnahe Anwendungen, sondern gehen auch verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen um und stärken die Zukunftsfähigkeit unserer Gesundheitsversorgung nachhaltig.“

Engagement und Know-how als Schlüssel zum Erfolg

Der erfolgreiche Einsatz des 3D-Drucks ist vor allem dem Engagement und der Fachkompetenz der MitarbeiterInnen im Technischen Dienst zu verdanken. Sie erkennen Einsatzmöglichkeiten, entwickeln Lösungen und setzen diese praxisnah um.

„Mit dem 3D-Drucker haben wir die Möglichkeit, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und Lösungen dort zu schaffen, wo es sonst keine mehr gäbe oder diese unverhältnismäßig teuer wären. Auch wenn nicht alles möglich ist, erleichtert uns diese Technologie in vielen Bereichen bereits den Arbeitsalltag deutlich und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit“, so DI Günter Baumgartner, Technischer Betriebsleiter des PEK Steyr.

Der gezielte Einsatz innovativer Technologien zeigt damit eindrucksvoll, wie technisches Know-how und nachhaltiges Denken im Klinikalltag erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Bildtexte:

Foto 1: von links: Technischer Betriebsleiter Günter Baumann mit OÖG-Geschäftsführer Dr. Tilman Königswieser, MPH vor dem 3D-Drucker
Foto 2: Ersatzteil aus dem 3D-Drucker

Fotocredit: OÖG, honorarfrei

Kurzfassung:

Der Einsatz eines 3D-Druckers im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr zeigt, wie innovative Technologien und handwerkliches Know-how im Klinikalltag erfolgreich zusammenspielen. Der Technische Dienst fertigt damit Ersatzteile direkt vor Ort und trägt so wesentlich zur Ressourcenschonung und zur Verlängerung der Nutzungsdauer von Geräten bei. Auch der Standort Kirchdorf wird künftig mit einem eigenen 3D-Drucker ausgestattet, um noch effizienter und nachhaltiger arbeiten zu können. Entscheidend für den Erfolg ist das Engagement der MitarbeiterInnen, die neue Lösungen entwickeln und praxisnah umsetzen – ein starkes Beispiel für Innovationskraft innerhalb der OÖG.

Rückfragen bitte an:

Martin Kleindl
PR & Kommunikation, Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr Kirchdorf
Tel.: 05 055467-22250
Mobil.: 0664/5168433
E-Mail: martin.kleindl@ooeg.at

Downloadbereich
Baumann und Königswieser mit 3D Drucker von links: Technischer Betriebsleiter Günter Baumann mit OÖG-Geschäftsführer Dr. Tilman Königswieser, MPH vor dem 3D-Drucker
Bauteil, das in der Hand gehalten wird Ersatzteil aus dem 3D-Drucker
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