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Führungswechsel im Brustzentrum Salzkammergut: Kontinuität in der hochwertigen Versorgung

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Salzkammergut Klinikum / 02.06.2026  

VÖCKLABRUCK. Mit 1. Juni 2026 hat OÄ Dr.in Elisabeth Ehrenfellner‑Lugstein die Leitung des Brustzentrums Salzkammergut am Klinikums-Standort Vöcklabruck übernommen. Sie folgt damit OA Dr. Johannes Berger, der das Brustzentrum seit seiner Gründung 2015 maßgeblich aufgebaut und geprägt hat und nun in den Ruhestand wechselt. Die bewährte interdisziplinäre und wohnortnahe Versorgung der Patientinnen wird nahtlos fortgeführt.

Die Gründung des Brustzentrums Salzkammergut am Standort Vöcklabruck im Jahr 2015 wurde von Prim. Johannes Berger initiiert. Unterstützt durch die Kollegiale Führung gelang es ihm, eine enge und strukturierte Zusammenarbeit aller beteiligten medizinischen Fachbereiche zu etablieren. Ziel war es von Beginn an, Patientinnen mit Brusterkrankungen eine qualitativ hochwertige Versorgung unter einem Dach anzubieten, von der Abklärung über die Therapie bis zur Nachsorge. „Wichtig war uns, den Brustkrebspatientinnen eine durchgängige, umfangreiche, bessere und wohnortnahe Versorgung mit kurzen Wegen und rascher Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu bieten“, so OA Dr. Johannes Berger über die Zielsetzung des Brustzentrums.

Bewährte Qualität in neuen Händen

Mit OÄ Dr.in Elisabeth Ehrenfellner‑Lugstein übernimmt nach der Pensionierung von OA Dr. Berger eine erfahrene Chirurgin die Leitung des Brustzentrums Salzkammergut. Der Führungswechsel ist bewusst auf Kontinuität ausgerichtet, sowohl in der medizinischen Qualität als auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit. „Wir werden die gute Versorgung unserer Patientinnen in gewohnter Weise fortsetzen“, verspricht Dr.in Ehrenfellner‑Lugstein, die selbst bereits seit 2015 im Brustzentrum und seit 2005 im SK Vöcklabruck tätig ist.

Umfassendes Angebot für Patientinnen

Das Brustzentrum Salzkammergut versteht sich als Vollversorger in der Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen. Alle relevanten medizinischen Disziplinen sind am Standort Vöcklabruck eng miteinander vernetzt, was kurze Wege und eine rasche Abstimmung zwischen den Behandlungsschritten ermöglicht. Zum Angebot zählen modernste diagnostische Verfahren wie Ultraschall, Mammographie, Kernspintomographie, Computertomographie und PET‑CT. Bei Bedarf können Punktionen und Biopsien zeitnah durchgeführt werden, externe Bilddaten werden routinemäßig zweitbefundet. Die Therapie erfolgt entsprechend internationaler Leitlinien und orientiert sich an Tumorbiologie, Größe und Ausdehnung der Erkrankung. Therapieentscheidungen werden im Rahmen einer wöchentlichen, interdisziplinären, standortübergreifenden Tumorkonferenz getroffen. 

Operative Eingriffe, medikamentöse Therapien durch die Onkologie und Strahlentherapie sind eng aufeinander abgestimmt, wobei in den meisten Fällen brusterhaltend operiert werden kann. Ist eine Entfernung der gesamten Brust notwendig, werden Patientinnen umfassend durch die Plastische Chirurgie zu Wiederaufbaumöglichkeiten beraten, wenn möglich gleich im Rahmen der Tumoroperation.

Ein besonderer Fokus liegt auf der ganzheitlichen Betreuung: Speziell ausgebildete Breast Care Nurses begleiten die Patientinnen durch alle Phasen der Behandlung und stehen als konstante Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Die klinische Psychologie ergänzt die Begleitung in dieser emotional belastenden Lebensphase. Ergänzend unterstützt eine Sozialarbeiterin bei organisatorischen und sozialen Fragestellungen, etwa bei Reha‑Anträgen oder der Vereinbarkeit von Therapie und Familie. Die hohe Versorgungsqualität wird regelmäßig im Rahmen einer internationalen EUSOMA‑Zertifizierung überprüft.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Etwa jede 8. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, rund drei Viertel der Patientinnen können auf Dauer geheilt werden. Brustkrebs ist damit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Brustzentrum Salzkammergut werden jährlich rund 150 Brustkrebs-Neuerkrankungen diagnostiziert, etwa 12.000 Patientinnen-Kontakte mit medizinischen Fachrichtungen gepflegt sowie rund 130 Brustkrebsoperationen im Jahr durchgeführt.

Wechsel auch an Spitze des Brustgesundheitszentrums Tumorzentrum OÖ

Dr. Berger geht nicht nur als Leiter des Brustzentrums Salzkammergut, sondern auch als Leiter des Brustgesundheitszentrums Tumorzentrums Oberösterreich in den Ruhestand. Seine Funktion hat ab 1. Juni 2026 OÄ. Dr.in Ruth Helfgott (Ordensklinikum Linz) interimistisch übernommen. Ihre Stellvertreter sind OÄ. Dr.in Elisabeth Ehrenfellner-Lugstein (Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck) und OA. Peter Wurm (KH Barmherzige Schwestern Ried).

Bildtext:

Bildtext: OA Dr. Johannes Berger übergibt die Leitung des Brustzentrums Salzkammergut an OÄ Dr.in Elisabeth Ehrenfellner-Lugstein
Fotocredit: OÖG, honorarfrei

Kurzfassung:

Das Brustzentrum Salzkammergut in Vöcklabruck hat mit OÄ Dr.in Elisabeth Ehrenfellner-Lugstein seit 1. Juni 2026 eine neue Leiterin. Sie übernimmt die Funktion von OA Dr. Johannes Berger, der das Zentrum 2015 gemeinsam mit der Kollegialen Führung des Salzkammergut Klinikums initiiert hat und nun in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt hat. Der erfolgreiche Weg des Brustzentrums, bei dem Patientinnen von der Abklärung über die Therapie bis hin zur Nachsorge alles unter einem Dach vorfinden, wird in bewährter Weise fortgeführt. Auch in Zukunft versteht sich das Brustzentrum Salzkammergut als Vollversorger in der Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen. Alle relevanten medizinischen Disziplinen sind am Klinikums-Standort Vöcklabruck eng miteinander vernetzt, was kurze Wege und eine rasche Abstimmung zwischen den Behandlungsschritten ermöglicht.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Baihuber
PR & Kommunikation, SK Bad Ischl. Gmunden. Vöcklabruck 
E-Mail: wolfgang.baihuber@ooeg.at
Tel.: 05 055473-22251

Downloadbereich
Handshake zwischen Berger und Ehernfellner-Lugstein OA Dr. Johannes Berger übergibt die Leitung des Brustzentrums Salzkammergut an OÄ Dr.in Elisabeth Ehrenfellner-Lugstein
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