ROHRBACH. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Klinikum Rohrbach setzt einen entscheidenden Schritt zur Sicherung der regionalen Pflegeversorgung: Mit 1. April 2026 starteten 16 Auszubildende in den erstmals in Rohrbach angebotenen Lehrgang für Heimhilfe. Mit diesem und weiteren Ausbildungsangeboten reagiert die Schule auf die demografische Entwicklung und den damit verbundenen, steigenden Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften speziell im Bereich der Versorgung von älteren Menschen.
HeimhelferInnen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Betreuung älterer Menschen und finden ihre Einsatzmöglichkeiten sowohl bei mobilen Diensten als auch in unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen. Sie unterstützen bei Körperpflege, Haushalt sowie der Tagesstruktur und ermöglichen es SeniorInnen, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Durch ihre regelmäßige Präsenz erkennen sie Veränderungen frühzeitig, geben Sicherheit und sind oft ein bedeutender sozialer Kontakt. Gleichzeitig entlasten sie Angehörige und stabilisieren vor allem die häusliche Betreuung. Für das gesamte Versorgungssystem sind HeimhelferInnen von zentraler Bedeutung, da sie zur Entlastung von stationären Einrichtungen beitragen und gleichzeitig die ambulante Pflege unterstützen.
„Heimhelferinnen sind nicht nur Helfende im Alltag. Sie sind Beziehungspersonen, Vertrauensanker und ein zentraler Baustein einer funktionierenden, menschenorientierten Versorgung. Ihre Arbeit verdient Anerkennung, Wertschätzung – und Rahmenbedingungen, die ihre Bedeutung widerspiegeln“, sagt Mag.a Susanne Hauer, Standortleitung der Schule in Rohrbach.
Ausbildung mit Perspektive
Die Ausbildung zur Heimhilfe bereitet praxisnah auf die Pflege hochbetagter Menschen mit komplexen, teils chronischen Erkrankungen vor. Sie stärkt die Handlungskompetenz für die Akut- und Langzeitpflege und schafft fundiertes Fachwissen sowie klare berufliche Perspektiven. Die aufeinander aufbauenden Ausbildungen in Rohrbach ermöglichen den Auszubildenden eine stufenweise Vertiefung der pflegerischen Kompetenzen. So kann die Ausbildung zur Heimhilfe den Einstieg in eine Pflegekarriere bilden, die beispielsweise über die Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz bis hin zum Einstieg in das verkürzte Studium der Gesundheits- und Krankenpflege an der Fachhochschule für Gesundheitsberufe OÖ (FHG) führen kann.
Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Rohrbach setzt stark auf die Vereinbarkeit von Beruf, Ausbildung und Familie. Um angehenden Pflegefachkräften größtmögliche Flexibilität zu bieten, wird die Ausbildung zur Heimhilfe berufsbegleitend angeboten. Die theoretischen Ausbildungstage finden dabei montags und dienstags statt. Darüber hinaus können Praktika parallel zur Ausbildung oder in den Sommermonaten absolviert werden.
Wenn auch Sie sich für diese oder eine andere Pflegeausbildung an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Rohrbach interessieren, dann informieren Sie sich am besten gleich unter www.ooeg.at/pflegeausbildung.
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Bildtext: 16 Auszubildende starteten nun den neu in Rohrbach angebotenen Lehrgang zur Heimhilfe.
Fotocredit: OÖG, honorarfrei
Kurzfassung:
Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Klinikum Rohrbach stärkt die regionale Pflegeversorgung: Am 1. April 2026 starteten 16 Auszubildende in den erstmals in Rohrbach angebotenen Lehrgang für Heimhilfe. Dieses und weitere Ausbildungsangebote richten sich gezielt an die wachsenden Anforderungen in der Versorgung älterer Menschen. HeimhelferInnen leisten dabei einen zentralen Beitrag in der mobilen und stationären Betreuung, entlasten Angehörige und ermöglichen SeniorInnen ein möglichst langes Leben in ihrer vertrauten Umgebung. Die berufsbegleitende Ausbildung bietet flexible Rahmenbedingungen sowie attraktive Entwicklungs- und Karriereperspektiven im Pflegebereich.
Rückfragen bitte an:
Michael Stallinger, BSc.
Regionales Ausbildungsmarketing
Tel.: 05 055477 21819, Mobil: 0664 / 8294756
E-Mail: michael.stallinger@ooeg.at
16 Auszubildende starteten nun den neu in Rohrbach angebotenen Lehrgang zur Heimhilfe.