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Kurze Wege, rasche Diagnostik: Neuer MRT stärkt die Gesundheitsversorgung in der Region Freistadt

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Klinikum Freistadt / 12.10.2026  

Mit dem Gesundheitsplan 2030 hat Oberösterreich einen klaren Kurs für eine moderne, regionale und gut erreichbare Gesundheitsversorgung eingeschlagen. Dieser Kurs wird konsequent umgesetzt: Nach Kirchdorf und Grieskirchen hat nun auch am Klinikum Freistadt ein neues MRT-Gerät den Betrieb aufgenommen. Zwei weitere Geräte folgen in den nächsten beiden Jahren in Schärding und Bad Ischl. Das ist ein klares Bekenntnis zu moderner Medizin, kurzen Wegen und einer Gesundheitsversorgung, die für die Menschen in allen Regionen da ist.

Im Klinikum Freistadt steht damit seit Anfang Oktober den Menschen eine moderne, röntgenstrahlungsfreie Diagnostik direkt vor Ort zur Verfügung. Zugleich wird damit ein wichtiger Baustein des Masterplans für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Klinikstandorts bereits vor Fertigstellung des Gesamtprojekts umgesetzt.

Die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, zählt zu den zentralen Verfahren der modernen bildgebenden Diagnostik. Sie arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. So entstehen detaillierte Schnittbilder des menschlichen Körpers, die eine präzise Beurteilung von Organen, Gefäßen, Gelenken und Gewebe ermöglichen.

Mit dem neuen Gerät steht diese hochmoderne Diagnostik nun direkt am Klinikum Freistadt zur Verfügung. Medizinische Fragestellungen können damit vor Ort abgeklärt und die Ergebnisse unmittelbar mit den behandelnden Teams abgestimmt werden. Das schafft die Grundlage für rasche und gezielte weitere Behandlungsschritte.

Für die Bevölkerung bedeutet die Inbetriebnahme vor allem mehr Versorgungssicherheit in der eigenen Region und kürzere Wege, Fahrten etwa nach Linz oder Rohrbach entfallen. PatientInnen profitieren zudem von rascheren Diagnosen, einer engen Einbindung der Diagnostik in den klinischen Alltag und zusätzlicher moderner medizinischer Infrastruktur am Standort.

Kurze Wege und rasche medizinische Entscheidungen

„Eine gute Gesundheitsversorgung darf keine Frage der Postleitzahl sein. Deshalb investieren wir gezielt in unsere Spitäler und bringen modernste Medizin direkt zu den Menschen in den Regionen. Mit dem neuen MRT stärken wir das Klinikum Freistadt und schaffen einen ganz konkreten Mehrwert: kürzere Wege, raschere Diagnosen und mehr Versorgungssicherheit. Insgesamt investieren wir rund 44 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Klinikums. Damit setzen wir ein klares Signal: Wir sichern eine starke medizinische Versorgung in allen Regionen Oberösterreichs – heute und für die Zukunft“, erklärt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

Der neue MRT verbessert nicht nur die diagnostischen Möglichkeiten am Klinikum, er stärkt auch die Rolle des Standorts innerhalb der regionalen Gesundheitsversorgung, betont Gesundheitsreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander: „Oberösterreich tut was! Das neue MRT in Freistadt ist ein klares Bekenntnis zum Standort und mit dem neuen MRT ermöglichen wir den Menschen im Bezirk moderne, schonende Bildgebung direkt in ihrer Region. Denn die richtige Diagnostik zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist entscheidend für eine hochwertige Gesundheitsversorgung - für unsere Patientinnen und Patienten, aber auch für die Ausbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Attraktivität der Standorte. Mit der Entscheidung, jedes Krankenhaus mit einem MRT auszustatten, bekennen wir uns klar zur Qualität in der Versorgung und zur Reduktion der Wartezeiten auf MRT-Untersuchungen. Die Inbetriebnahme ist daher ein wichtiger Meilenstein für das Klinikum Freistadt und für die gesamte Region.“

Ein Gerät für stationäre und ambulante PatientInnen

Der neue MRT am Klinikum Freistadt wird, wie auch das im Frühjahr in Betrieb genommene Gerät am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf als auch jenes im Klinikum Rohrbach, als Kooperationsmodell mit der ÖGK betrieben. Das Gerät steht in der ersten Phase stationären und ambulanten PatientInnen des Klinikums zur Verfügung, in weiterer Folge können auch niedergelassene ÄrztInnen ihre Patientinnen und Patienten zu einer MRT-Untersuchung ans Klinikum Freistadt überweisen. 

Damit kommt die Investition der gesamten Region zugute. Das gemeinsame Versorgungsmodell verbindet den klinischen und den niedergelassenen Bereich und ermöglicht eine bedarfsgerechte Nutzung der diagnostischen Kapazitäten. Untersuchungen können dort durchgeführt werden, wo die notwendige medizinische Infrastruktur und fachliche Kompetenz gebündelt vorhanden sind.

Ein zentraler Baustein des Masterplans

Der neue MRT ist Teil der umfassenden Erweiterung und Modernisierung des Klinikums Freistadt. Wie von Beginn an geplant, wird der MRT bereits vor der Fertigstellung des gesamten Bauprojekts in Betrieb genommen, damit er schon jetzt für die PatientInnen nutzbar ist. 

Der Masterplan umfasst die Erneuerung und Erweiterung wesentlicher medizinischer und funktionaler Bereiche. Vorgesehen sind unter anderem eine neue Intensivstation, neue Operationssäle und ein tagesklinischer Bereich. Auf dem Dach wird ein Hubschrauberlandeplatz errichtet und im Bestandsgebäude werden die Radiologie, die Erstversorgungseinheit sowie die Ambulanzen für Anästhesie, Chirurgie und Orthopädie und Traumatologie adaptiert. Zudem werden Palliativbetten errichtet und die Sonderklasse-Zimmer modernisiert. 

Ziel des Zu- und Umbaus ist es, die bestehenden Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln und die medizinische Versorgung noch stärker an den Bedürfnissen der PatientInnen auszurichten. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die verbesserte Patientenstromlenkung, die Behandlungsabläufe können ideal aufeinander abgestimmt werden.

Verlässliche Versorgung und moderne Arbeitsbedingungen

Die umfassende bauliche Weiterentwicklung des Klinikums soll nicht nur die Versorgungskapazitäten stärken, sondern auch die Arbeitsbedingungen für das gesamte Klinikteam verbessern.

„Der neue MRT steht beispielhaft für unseren Anspruch, hochwertige, verlässliche und menschliche Gesundheitsversorgung in allen Regionen Oberösterreichs sicherzustellen. Moderne Technik ist dann besonders wertvoll, wenn sie die Versorgung konkret verbessert und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alltag unterstützt. Am Klinikum Freistadt verbinden wir eine leistungsfähige Diagnostik mit der langfristigen Weiterentwicklung des gesamten Standorts. Damit schaffen wir einen unmittelbaren Nutzen für die Patientinnen und Patienten und stärken zugleich die Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich“, sagt Dr. Tilman Königswieser, MPH, Vorsitzender der Geschäftsführung der OÖG.

„Mit der Eröffnung des neuen MRT wird ein wichtiger Teil unseres Masterplans in Betrieb genommen. Die neue Diagnostik bringt den Menschen in unserer Region einen unmittelbaren Vorteil und verbessert zugleich die Abläufe in unserem Klinikum. Hinter der Inbetriebnahme stehen intensive Planungen, technische Vorbereitungen und das große Engagement vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der besondere Dank der Kollegialen Führung gilt allen Projektbeteiligten, insbesondere der Geschäftsführung und den politischen Verantwortlichen sowie den Teams, die den neuen Bereich mit großer Sorgfalt in den Klinikalltag integrieren“, so Dr.in Barbara Etzlstorfer, Ärztliche Direktorin des Klinikums Freistadt.

Der Masterplan für das Klinikum Freistadt verbindet die medizinische und funktionale Weiterentwicklung des Standorts mit nachhaltigem Bauen. Für den Zubau ist eine Holzfassade vorgesehen. Das Gebäude soll nach dem Klimaaktiv-Silber-Standard zertifiziert werden. Die bestehende Biomasseheizung und die Photovoltaikanlage auf den Parkplätzen sind Teil des Energiekonzepts.

Insgesamt werden im Rahmen des Masterplans rund 44 Millionen Euro investiert. Begonnen wurde mit dem Bau – und damit auch dem 550m² großen MRT-Bereich – im Mai 2025, die bauliche Fertigstellung des gesamten Zubaus ist für Winter 2027/28 vorgesehen.

Präzise, schonend und vielseitig einsetzbar

Mit der Magnetresonanztomographie lassen sich bestimmte medizinische Fragestellungen gezielt abklären. Die detaillierten Bilder unterstützen die behandelnden ÄrztInnen dabei, krankhafte Veränderungen oder Verletzungen zu erkennen und auf deren Basis die weiteren Behandlungsschritte zu planen.

„Eine MRT-Untersuchung ist kein Ersatz für eine CT-Untersuchung, sondern wird bei genau definierten Fragestellungen eingesetzt. Beispielsweise können MRT-Bilder Bindegewebe, Knorpel, Sehnen und Bänder besonders gut darstellen und werden daher z.B. bei Meniskus- oder Seitenbandverletzungen angefertigt. Die Onkologie wiederum nutzt die Magnetresonanztomographie z.B. für präzises Staging, da diese hilft festzustellen, ob bzw. wie weit ein Tumor in das umliegende Gewebe eingewachsen ist“, erklärt Prim. Dr. Wolfgang Hörmann, Leiter der Radiologie am Klinikum Freistadt.

Das neue Gerät in Freistadt ist jedoch nur ein Baustein der MRT-Offensive, die derzeit in Oberösterreich umgesetzt wird. Bereits im Frühjahr wurde der neue MRT im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf und in Grieskirchen in Betrieb genommen. Als weitere Standorte folgen 2027 noch das Klinikum Schärding sowie 2028 das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl. Damit wird das Ziel, dass an jedem Klinikum in Oberösterreich MRT-Untersuchungen möglich sind, erreicht. Diese Investitionen sind allesamt ein starkes Signal für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in Oberösterreich – modern, effizient und vor allem nah am Menschen.  

Bildtexte:

Bild 1: Freuen sich gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Radiologie des Klinikums Freistadt über den neuen MRT. (v. l.): Pflegedirektor Ernst Weilguny, MBA; Ärztliche Direktorin Dr.in Barbara Etzlstorfer; Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer; LHStv.in Mag.a Christine Haberlander; Kaufmännische Direktorin Andrea Gündhör; Leiter der Radiologie Prim. Dr. Wolfgang Hörmann; Vorsitzender der Geschäftsführung der OÖG Dr. Tilman Königswieser, MPH.

Bild 2: Mit der Inbetriebnahme des MRT in Freistadt geht nach Kirchdorf und Rohrbach ein weiteres Gerät der oberösterreichweiten MRT-Offensive in den OÖG-Kliniken in Betrieb. (v. l.): LH Mag. Thomas Stelzer; LHStv.in Mag.a Christine Haberlander; Leiter der Radiologie Prim. Dr. Wolfgang Hörmann; Vorsitzender der Geschäftsführung der OÖG Dr. Tilman Königswieser, MPH.

Bild 3: Das neue MRT am Klinikum Freistadt steht künftig sowohl stationären als auch ambulanten PatientInnen zur Verfügung.

Bild 4: Das Team der Radiologie am Klinikum Freistadt freut sich über das neue Leistungsangebot, das den Menschen in der Region ab sofort zur Verfügung steht.

Fotocredit: OÖG, honorarfrei

Kurzfassung:

Mit der Inbetriebnahme des neuen MRT am Klinikum Freistadt steht den Menschen in der Region erstmals eine moderne, röntgenstrahlungsfreie Magnetresonanztomographie direkt vor Ort zur Verfügung. PatientInnen profitieren von kürzeren Wegen, rascheren Diagnosen und einer noch engeren Abstimmung zwischen Bildgebung und behandelnden Teams.

Das neue MRT stärkt die medizinische Versorgung im Bezirk nachhaltig: Untersuchungen können direkt am Klinikum durchgeführt, Befunde rasch erstellt und weitere Behandlungsschritte ohne Verzögerung eingeleitet werden. Fahrten zu weiter entfernten Standorten entfallen, wodurch die Versorgung wohnortnäher und komfortabler wird.

Für das Klinikum Freistadt bedeutet die neue Diagnostik einen wesentlichen Ausbau seiner medizinischen Leistungsfähigkeit. Das MRT ist ein wichtiger Meilenstein des laufenden Masterplans und ergänzt die umfassende Modernisierung des Standorts. Es verbessert die diagnostischen Möglichkeiten, unterstützt effiziente Behandlungsabläufe und steigert zugleich die Attraktivität des Klinikums für PatientInnen sowie MitarbeiterInnen.

Rückfragen bitte an:

MMag.a Bianca Hainbuchner
PR & Kommunikation
Klinikum Freistadt
Tel.: 05 055476-22250, Mobil: 0664 8345 473
E-Mail: bianca.hainbuchner@ooeg.at

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Gruppenfoto Bild 1: Freuen sich gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Radiologie des Klinikums Freistadt über den neuen MRT. (v. l.): Pflegedirektor Ernst Weilguny, MBA; Ärztliche Direktorin Dr.in Barbara Etzlstorfer; Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer; LHStv.in Mag.a Christine Haberlander; Kaufmännische Direktorin Andrea Gündhör; Leiter der Radiologie Prim. Dr. Wolfgang Hörmann; Vorsitzender der Geschäftsführung der OÖG Dr. Tilman Königswieser, MPH.
Gruppenfoto vor dem MRT Bild 2: Mit der Inbetriebnahme des MRT in Freistadt geht nach Kirchdorf und Rohrbach ein weiteres Gerät der oberösterreichweiten MRT-Offensive in den OÖG-Kliniken in Betrieb.
(v. l.): LH Mag. Thomas Stelzer; LHStv.in Mag.a Christine Haberlander; Leiter der Radiologie Prim. Dr. Wolfgang Hörmann; Vorsitzender der Geschäftsführung der OÖG Dr. Tilman Königswieser, MPH.
Patient im MRT Bild 3: Das neue MRT am Klinikum Freistadt steht künftig sowohl stationären als auch ambulanten PatientInnen zur Verfügung und wird in Kooperation mit der ÖGK betrieben.
Gruppenfoto des Teams der Radiologie beim neuen MRT Bild 4: Das Team der Radiologie am Klinikum Freistadt freut sich über das neue Leistungsangebot, das den Menschen in der Region ab sofort zur Verfügung steht.
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