KIRCHDORF. Seit knapp einem Jahr ergänzt die Spätwochenbettgruppe das Betreuungsangebot am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf und bietet Frauen nach der Geburt gezielte Unterstützung in der sensiblen Phase der Rückbildung. Rund 75 Teilnehmerinnen konnten im ersten Jahr begleitet werden und das mit durchwegs positivem Feedback und hoher Nachfrage.
Im Juli 2025 fiel der Startschuss für ein neues Angebot am Klinikum Kirchdorf: die Spätwochenbettgruppe für Mütter etwa drei Monate nach der Geburt. Ziel ist es, Frauen in dieser besonderen Lebensphase bestmöglich bei der körperlichen Regeneration und im Alltag mit ihrem Baby zu unterstützen. Ergänzend dazu leisten auch die Teams der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Hebammen am Klinikum Kirchdorf tagtäglich einen wesentlichen Beitrag zur umfassenden Betreuung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die durchwegs sehr positiven Rückmeldungen der Wöchnerinnen unterstreichen die hohe Qualität und das große Engagement in diesem Bereich
Ganzheitliche Betreuung für die Zeit nach der Geburt
Die Kurse der Spätwochenbettgruppe erstrecken sich über einen Zeitraum von sechs Wochen mit wöchentlichen Treffen in kleinen Gruppen von vier bis fünf Teilnehmerinnen. Diese bewusst gewählte Gruppengröße ermöglicht eine individuelle Begleitung und fördert gleichzeitig den Austausch unter den Müttern. Alle Teilnehmerinnen haben im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf entbunden und kommen aus der näheren Umgebung. Dadurch entsteht nicht nur eine vertraute Ausgangssituation, sondern auch ein regionales Netzwerk unter den Müttern.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Themen wie die Kräftigung des Beckenbodens, der Bauchmuskulatur, die Linderung von Rückenbeschwerden sowie die Wiedergewinnung des körperlichen Wohlbefindens.
Bereits unmittelbar nach der Geburt erhalten die Frauen am Klinikum erste physiotherapeutische Empfehlungen und Übungen für die Anfangszeit zu Hause. In diesem Zuge wird auch aktiv auf die Teilnahme an der Spätwochenbettgruppe hingewiesen. Vor allem Frauen aus der Region rund um Kirchdorf nehmen dieses Angebot gerne an.
Interdisziplinärer Ansatz als Erfolgsfaktor
Ein wesentlicher Bestandteil des Programms ist die Einbindung von Kinderphysiotherapeutinnen, die wertvolle Einblicke in die frühkindliche Entwicklung geben. Sie vermitteln praxisnahe Tipps und Anregungen, die den Alltag mit dem Baby erleichtern und Sicherheit im Umgang mit dem Neugeborenen schaffen.
Besonders geschätzt werden von den Teilnehmerinnen die Kombination aus fachlicher Kompetenz, persönlicher Betreuung und der offenen, angenehmen Atmosphäre innerhalb der Gruppe. Der gegenseitige Austausch unter den Müttern wird dabei ebenso als bereichernd erlebt wie die professionelle Begleitung durch das Team.
„Mit der Spätwochenbettgruppe schaffen wir ein Angebot, das gezielt auf die Bedürfnisse von Frauen nach der Geburt eingeht. Es freut uns sehr, dass dieses neue Format so gut angenommen wird und wir damit einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden junger Mütter leisten können“, so Roland Pürstinger, leitender Physiotherapeut am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf.
Nach einem erfolgreichen ersten Jahr zeigt sich, dass die Spätwochenbettgruppe eine wertvolle Ergänzung des bestehenden Angebots am Klinikum Kirchdorf ist. Das engagierte Team freut sich darauf, auch in Zukunft viele Frauen in dieser besonderen Lebensphase begleiten zu dürfen und das Angebot weiterzuentwickeln.
Bildtexte:
Bildtext 1: Persönliche Betreuung wird im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum großgeschrieben.
Bildtext 2: Richtige Anleitung das Fundament einer wirkungsvollen Rückbildung.
Fotocredit: OÖG, honorarfrei
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Martin Kleindl
PR & Kommunikation, Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr Kirchdorf
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Persönliche Betreuung wird im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum großgeschrieben
Richtige Anleitung das Fundament einer wirkungsvollen Rückbildung.