LINZ. Wir nehmen den Bericht der ExpertInnenkommission zu diesem äußerst bedauerlichen und tragischen Verlauf sehr ernst.
Die bereits bestehende interne Arbeitsgruppe wird ihren ersten Vorschlag anhand der Ergebnisse des Ausschusses adaptieren und in Abstimmung mit der Abteilung Gesundheit des Landes OÖ oberösterreichweit ausrollen, die Aufarbeitung nun zügig weiterführen und die empfohlenen Maßnahmen konsequent umsetzen.
Auch wenn in Oberösterreich der Bilddatenaustausch zwischen den Kliniken bereits flächendeckend etabliert ist, greifen wir die Anregung der Kommission natürlich auf, die Befundaustausche innerhalb Oberösterreichs und darüber hinaus zu optimieren. Wir erwarten uns, dass auch aus der Kommission des Bundes die länderübergreifenden technischen Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Matrixprotokoll vorgegeben werden und datenschutzrechtliche Hürden ausgeräumt werden.
Die beiden anderen Empfehlungen sind außerhalb des Verantwortungsbereiches der OÖ Gesundheitsholding und werden von den dafür Verantwortlichen bereits bearbeitet.
Uns ist bewusst, dass die bestmögliche Versorgung gerade auch bei so hochakuten und hochkomplexen Erkrankungen nur in einem träger- und organisationsübergreifenden Miteinander gelingen kann und werden unseren Teil dazu aktiv und mit Überzeugung leisten.
Unsere höchste Priorität ist es, aus diesem tragischen Ereignis die bestmöglichen Lehren zu ziehen und alles in unserer Verantwortung Liegende zu tun.
Rückfragen bitte an:
Christine Dörfel, MSc, MBA
Leiterin PR & Kommunikation
Tel.: 05 055460-20400
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