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Tag der PatientInnensicherheit: OÖG-Kliniken informieren, sensibilisieren und machen Sicherheit sichtbar

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Gesundheitsholding / 04.09.2026  

LINZ. Am 17. September 2026 beteiligt sich die Oberösterreiche Gesundheitsholding (OÖG) erneut am internationalen Tag der PatientInnensicherheit. Unter dem diesjährigen Motto „Safe care for noncommunicable diseases – Safe care for life!“ setzen die Kliniken der OÖG vielfältige Aktivitäten, um PatientInnen, Angehörige sowie Mitarbeitende für das Thema Sicherheit in der Gesundheitsversorgung zu sensibilisieren. 

Mit den vielfältigen Initiativen möchte die OÖ Gesundheitsholding mit Ihren Regionalkliniken und dem Kepler Universitätsklinikum die Bedeutung einer sicheren Gesundheitsversorgung sichtbar machen und das Bewusstsein für PatientInnensicherheit nachhaltig stärken. Die Gewährleistung der PatientInnensicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung aller Berufsgruppen und stellt einen wesentlichen Baustein für eine hochwertige medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung dar.

Auf der OÖG Webseite www.ooeg.at/patientensicherheiterhalten Patientinnen und Patienten Tipps, wie sie selbst aktiv zur PatientInnensicherheit beitragen können und das ist nicht wenig. Sicherheit beginnt mit einer guten Vorbereitung auf die Aufnahme, bei der alle wichtigen Unterlagen und Informationen bereitstehen. Sehr wichtig ist zum Beispiel eine geführte Medikamentenliste, für die ein Vordruck zum Download bereitsteht. Auf der Station ist aktives Nachfragen, Aufmerksamkeit bei Medikamenten und sichere Kommunikation mit dem Behandlungsteam sehr wichtig und letztendlich können PatientInnen bei der Entlassung auch zu einer gut organisierten Nachsorge beigetragen.

Informationsstände, Mitmachaktionen und Aufklärungskampagnen in den Kliniken stärken das Bewusstsein für PatientInnensicherheit

An mehreren Standorten werden am 17. September Informationsstände eingerichtet, an denen Expertinnen und Experten über zentrale Aspekte der PatientInnensicherheit informieren. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Händehygiene, die sichere Medikamentengabe, die PatientInnenidentifikation sowie die Vermeidung von Risiken im Behandlungsalltag. 

Das Klinikum Schärding widmet sich heuer dem Schwerpunkt „Sicherheit für Menschen mit Demenz“. Ein Informationsstand sowie interaktive Aktionen sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu stärken. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich aktiv mit der Frage auseinanderzusetzen, was betroffenen Menschen Sicherheit vermittelt. 

Im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr und Kirchdorf erwartet die Besucherinnen und Besucher ein breites Informationsangebot zu unterschiedlichen Aspekten der PatientInnensicherheit. In Steyr werden unter anderem die Themen Entlassungsmanagement, klinische Pharmazie und Polypharmazie, persönliche Schutzausrüstung, Sturzprävention sowie Sicherheitsmaßnahmen im Operationsbereich vorgestellt. In Kirchdorf stehen die PatientInnenidentifikation bei Neugeborenen, Laienreanimation und Defibrillator-Anwendung, Händehygiene und Hautschutz, Demenz- und Diabetesberatung sowie die softwaregestützte Präanalytik im Fokus, die den Prozess unterstützt und dazu beiträgt, das Risiko einer PatientInnenverwechslung zu minimieren. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch klar definierte Prozesse und hohe Qualitätsstandards die Sicherheit von Patientinnen und Patienten gewährleistet wird.

Das Salzkammergut Klinikum informiert an den Standorten Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck unter anderem über den verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten bei Polypharmazie, die PatientInnenidentifikation mittels Sicherheitsarmband und Zwei-Merkmale-Methode sowie über moderne Schmerzbewertungssysteme. Ergänzend erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen zur Händehygiene und zur Bedeutung der Kommunikation rund um das Thema Schmerz. Informationsmaterialien und Give-aways runden das Angebot ab. 

Im Klinikum Freistadt beschäftigen sich die Expertinnen und Experten mit den Themen klinische Pharmazie, nosokomiale Infektionen, Händehygiene sowie sicheren Standards bei Blutabnahmen. Dabei wird auch das System „PhleboXpert“ vorgestellt, das zur weiteren Verbesserung der PatientInnensicherheit beiträgt, da es eine weitgehend automatisierte Zuordnung und Dokumentation einer Probe zu einer Person sicherstellt. 

Im Klinikum Rohrbach soll eine umfassende Information der Patientinnen und Patienten über die richtige Nachsorge nach operativen Eingriffen einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Wundinfektionen leisten. Durch klare Hinweise zur Wundpflege, Hygiene und zum richtigen Verhalten nach der Operation kann das Risiko von Komplikationen reduziert und der Heilungsprozess nachhaltig unterstützt werden.

Das Kepler Universitätsklinikum setzt in diesem Jahr auf digitale Kommunikation und produziert zwei kurze Informationsvideos. Diese zeigen beispielhaft, wie die sichere Identifikation von Neugeborenen gewährleistet wird, und welche Maßnahmen eine sichere Medikamentengabe nach der sogenannten 6-R-Regel unterstützen. 

„PatientInnensicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung, die in allen Bereichen der Versorgung gelebt werden muss. Unsere Kliniken zeigen am internationalen Tag der PatienInnensicherheit, wie wichtig klare Standards, gut abgestimmte Abläufe und die aktive Einbindung von Patientinnen und Patienten für eine sichere Behandlung sind“, sagt Dr. Harald Schöffl, Mitglied der Geschäftsführung der OÖ Gesundheitsholding.

Bildtext:

Bildtext: Die sichere PatientInnenidentifikation zählt zu den wichtigsten Maßnahmen der PatientInnensicherheit. Darauf, und auf viele weitere Aspekte, machen die OÖG-Kliniken am 17. September, dem internationalen Tag der PatientInnensicherheit, mit verschiedensten Aktionen aufmerksam.
Fotocredit: OÖG, honorarfrei

Kurzfassung:

Die OÖ Gesundheitsholding beteiligt sich am 17. September 2026 am internationalen Tag der PatientInnensicherheit. In den OÖG-Kliniken informieren Expertinnen und Experten mit Informationsständen, Mitmachaktionen und digitalen Beiträgen über zentrale Themen wie Händehygiene, sichere Medikamentengabe, PatientInnenidentifikation und besondere Sicherheitsaspekte für Menschen mit Demenz. Ziel ist es, Patientinnen, Patienten, Angehörige und Mitarbeitende für sichere Abläufe in der Gesundheitsversorgung zu sensibilisieren und die aktive Einbindung der Patientinnen und Patienten zu stärken.

Rückfragen bitte an:

Michaela Drinovac-Roithmayr
Stv. Konzernpressesprecherin
Tel.: 05 055460-20440
E-Mail: michaela.drinovac-roithmayr@ooeg.at

 

 

 

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Arzt gleich Patientinnendaten mit Patientin ab, die am Bett sitzt Die sichere PatientInnenidentifikation zählt zu den wichtigsten Maßnahmen der PatientInnensicherheit. Darauf, und auf viele weitere Aspekte, machen die OÖG-Kliniken am 17. September, dem internationalen Tag der PatientInnensicherheit, mit verschiedensten Aktionen aufmerksam.
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