Vielfältige Lösungen, aber auch Herausforderungen
Auch Kliniken stehen durch wiederkehrende Hitzewellen und steigende Temperaturen vor großen Herausforderungen. Die OÖ Gesundheitsholding (OÖG) schützt ihre Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende mit einem Maßnahmenbündel, das bauliche, technische und organisatorische Lösungen vereint. In den nächsten fünf Jahren werden etwa 19 Millionen Euro für Um- und Ausbauten der Klinikstandorte investiert, wobei Hitzeschutz in allen Bauprojekten fest berücksichtigt wird. Besonders herausfordernd sind Anpassungen im Bestand sowie die spezifischen Anforderungen eines Klinikbetriebs, wie etwa Hygienevorschriften. Die Gebäude der OÖG umfassen immerhin insgesamt rund 900.000 m² Fläche.
Mit Maßnahmenmix gegen Hitze: technisch - baulich - organisatorisch
An den Standorten wurden bzw. werden sukzessive bauliche Hitzeschutzmaßnahmen umgesetzt und weiterentwickelt. Dazu gehören unter anderem außenliegende Beschattungssysteme, Begrünungen, Wärmedämmung und weitere Maßnahmen zur Reduktion sommerlicher Überhitzung. Bei einer Gesamtfläche von rund 900.000 m², die die Kliniken und Gebäude der OÖG umfasst – das entspricht etwa 130 Fußballfeldern – ist dies eine durchaus herausfordernde Aufgabe.
Technisch kommen je nach Standort und Modernisierungsgrad unterschiedliche Klima- und Kühlsysteme sowie Kühlgeräte zum Einsatz. Bei Neubauten gelten einheitliche Vorgaben für Planung und Ausführung von Klima- und Kühltechnik; dabei wird insbesondere auf die Einhaltung der entsprechenden Normen geachtet.
Unterschiedliche Aktivitäten in den Kliniken sollen helfen, Belastungen möglichst zu minimieren: Gekühlte Aufenthalts- und Pausenräume, zusätzliche Getränkeangebote und Informationsmaßnahmen zum richtigen Verhalten an besonders heißen Tagen sollen punktuell unterstützen. An besonders heißen Tagen zählen auch kleinere Aktionen wie Eisverteilaktionen für eine willkommene Abkühlung.