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Umweltmanagement

  1. OÖG
  2. OÖ Gesundheitsholding
  3. Technische Direktion
  4. Bau / Haustechnik / techn. FM
  5. Umweltmanagement

Die Oberösterreichische Gesundheitsholding (OÖG) setzt an allen Standorten seit vielen Jahren einen konsequenten Schwerpunkt auf Umweltschutz, Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Zahlreiche Maßnahmen tragen dazu bei, die Energieeffizienz laufend zu verbessern, Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen und Treibhausgasemissionen nachhaltig zu reduzieren.

Bereits in der Planungs- und Errichtungsphase von Neubauten sowie bei der Sanierung bestehender Gebäude wird der klimaaktiv Standard angestrebt. Dieser berücksichtigt umfassende Nachhaltigkeitskriterien und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen, klimabewussten Infrastruktur.

Collage aller Kliniken der OÖG
  • Zerti­fiziert
  • Umwelt­politik
  • Umwelt­erklärung
  • Energie
  • Solar­energie
  • E-­Mobilität
  • Lebens­mittel
  • Abfall­wirtschaft
  • Bewusst­seinsbild

Geprüftes Umweltmanagement nach ISO 14001 und EMAS III

Umweltschutz ist für die OÖG mehr als ein Schlagwort – er ist Teil unserer Verantwortung gegenüber PatientInnen, Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Nachhaltiges Handeln schont Ressourcen, senkt Kosten und schafft ein gesundes Umfeld. 

Die langjährigen Umweltschutzmaßnahmen der OÖG-Kliniken wurden im Dezember 2025 in ein geprüftes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 und EMAS III überführt – im Einklang mit den europäischen Klimazielen.

Für ein gut funktionierendes System ist eine starke Vernetzung über das gesamte Unternehmen und alle Standorte entscheidend. Genau dafür gibt es das EMAS-Kernteam – ein buntes Team aus KollegInnen verschiedener Fachbereiche (zB QM, Technik, Beschaffung, Küche, Abfall, Medizin und Pflege, Kommunikation und IT). Die Abteilung Bau, Haustechnik und Technisches Facility Management der Technischen Direktion übernimmt die Leitung und sorgt für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 und EMAS III. 

Die Verbindung zu den Kliniken erfolgt über die lokale Umweltkoordination (LUK) und bestehende Fachnetzwerke. Das Kernteam bringt wichtige Themen gezielt in diese Gruppen ein. So bleibt der Austausch zwischen zentraler Steuerung und Umsetzung lebendig – und Maßnahmen können direkt dort umgesetzt werden, wo sie gebraucht werden.

MitarbeiterInnen können Vorschläge über das OÖG-Ideen-Management einreichen. Das Team der Abteilung Bau, Haustechnik und Technisches Facility Management der Technischen Direktion prüft und setzt gute Ideen um.

qualityaustria-Zertifikat
EMAS-Zertifikat
IQNET-Zertifikat

Umweltpolitik der OÖ Gesundheitsholding GmbH

Verantwortung für Gesundheit und Umwelt

Als führende Gesundheitseinrichtung in Oberösterreich übernehmen wir Verantwortung für Mensch und Umwelt. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unseres Handelns – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Unser Ziel: hochwertige, medizinische Versorgung im Einklang mit ökologischer Verantwortung. 

„Gemeinsam für Generationen und Umwelt“

Systematisch nachhaltig mit EMAS III

Wir arbeiten mit dem Umweltmanagementsystem EMAS III, um unsere Umweltleistung systematisch und kontinuierlich zu verbessern. Dabei setzen wir auf ressourcenschonende Betriebsabläufe, klimafreundliche Lösungen und kontinuierliche Verbesserungen. Wir bekennen uns zur Einhaltung aller umweltrelevanten, rechtlichen und sonstigen bindenden Verpflichtungen.

Effizienter Ressourceneinsatz

Wir achten auf einen sparsamen und effizienten Einsatz von Energie und Ressourcen. Durch externe Energieaudits identifizieren wir Einsparpotenziale, reduzieren Emissionen und erhöhen den Anteil erneuerbarer Energien. Der Strom in unseren Kliniken stammt vollständig aus Ökostrom.

Erneuerbare Energie und Abfallmanagement

Unser Abfallmanagement basiert auf konsequenter Abfalltrennung, gesetzeskonformer Entsorgung und dem Ausbau von Recyclingmöglichkeiten. Wir setzen auf Vermeidung, Wiederverwendung und umweltgerechte Entsorgung.

Umweltbewusst im Küchenbereich

Unser Ziel ist es, einen möglichst hohen Anteil an regionalen, saisonalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln zu verwenden. Die Reduktion von Lebensmittelabfällen gelingt durch vorausschauende Planung und Schulung des Personals. Es werden Mehrwegsysteme und umweltfreundliche Reinigungsmittel eingesetzt. Wir arbeiten mit energieeffizienten Küchengeräten und setzen auf bewussten Wasserverbrauch.

Beschaffungsbereich

Wir setzen auf umweltzertifizierte Produkte und berücksichtigen Lebenszykluskosten anstelle des reinen Anschaffungspreises. Es werden langlebige, reparierbare und ressourcenschonend, hergestellte Produkte ausgewählt. Wir pflegen Partnerschaften mit nachhaltig wirtschaftenden Lieferanten.

Offene Kommunikation

Unsere Umweltpolitik lebt vom Engagement aller Mitarbeitenden. Durch Schulungen, interne Kommunikation und den offenen Austausch fördern wir Umweltbewusstsein und Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Gleichzeitig legen wir Wert auf eine transparente, externe Kommunikation unserer Umweltziele und -maßnahmen.

Nachhaltig für Generationen

Wir gestalten gemeinsam ein gesundes und nachhaltiges Gesundheitswesen auch für kommende Generationen in Oberösterreich.

Grafik zwei Hände halten Erdkugel

Umwelterklärung (EMAS III)

Engagement und Verantwortung

Die Oberösterreichische Gesundheitsholding (OÖG) ist eine zentrale Säule der Gesundheitsversorgung in unserem Bundesland. Mit unseren zehn Spitalsstandorten, vier Landespflege- und Betreuungszentren, zahlreichen Ausbildungseinrichtungen und Beteiligungen versorgen wir täglich tausende PatientInnen – professionell, menschlich und auf höchstem medizinischem Niveau.

Als einer der größten Arbeitgeber des Landes mit knapp über 17.000 Mitarbeitenden tragen wir auch eine große ökologische Verantwortung. Der Betrieb moderner Gesundheitseinrichtungen ist mit einem erheblichen Ressourcenbedarf verbunden – sei es durch Energieverbrauch, Wasserbedarf, Abfallaufkommen oder den Einsatz von Arznei- und Desinfektionsmitteln. Zugleich ist das Gesundheitswesen selbst vom Klimawandel betroffen: zunehmende Hitzetage, Extremwetterereignisse oder neue Krankheitsbilder beeinflussen unsere tägliche Arbeit.

Vor diesem Hintergrund ist es unser klares Ziel, unsere Einrichtungen zukunftsfit, klimaresilient und ressourcenschonend zu gestalten. Wir wollen Umwelt- und Klimaschutz nicht nur erfüllen, sondern aktiv mitgestalten. Nachhaltigkeit sehen wir nicht als Einzelprojekt, sondern als fortlaufenden Prozess der Weiterentwicklung – eingebettet in ein professionelles Umweltmanagementsystem, das uns leitet, unterstützt und fordert.

Mit dieser Umwelterklärung legen wir offen, wie wir unsere Umweltleistung in den OÖG-Kliniken systematisch erfassen, analysieren und verbessern. Sie dokumentiert nicht nur unsere gesetzlichen Verpflichtungen, sondern auch unsere freiwilligen Initiativen und Fortschritte – von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und nachhaltigen Beschaffung bis hin zur bewussten Abfallvermeidung, Mitarbeitersensibilisierung und klimagerechten Mobilitätslösungen.

Besonders hervorheben möchten wir die Rolle unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Ihre Ideen, ihr Engagement und ihre Bereitschaft zur Veränderung sind ein zentraler Erfolgsfaktor für unseren ökologischen Weg. Nachhaltigkeit gelingt nicht durch Vorschriften allein – sie lebt durch das tägliche Handeln jedes und jeder Einzelnen.

Diese Umwelterklärung steht daher nicht nur für Zahlen und Kennwerte, sondern auch für Verantwortung und Dialog. Sie richtet sich an unsere MitarbeiterInnen ebenso wie an unsere PatientInnen, Partnerorganisationen, Behörden und die interessierte Öffentlichkeit.

Wir laden Sie ein, unseren Weg mitzuverfolgen, kritisch zu begleiten und gemeinsam mit uns die Zukunft nachhaltiger zu gestalten.

Umwelterklärung der OÖG-Kliniken 2024

Energie

Kreislauf mit verschiedenen Symbolen zu Energieverbrauchern und Energielieferanten für ein Krankenhaus

Nicht nur Energiemengen, aber auch die eingesetzten Energieträger sind auf dem Weg zur Klimafreundlichkeit entscheidend. Alle OÖG-Standorte beziehen Ökostrom. Auch im Bereich der Wärmeversorgung steigt der Anteil an Ökoenergie. Dies spiegelt die laufenden Bemühungen wider, die Wärmeversorgung der OÖG‑Kliniken schrittweise auf erneuerbare Energiequellen wie Öko‑Fernwärme und Biomasse (Hackgut und Pellets) umzustellen. 

Am Klinikum Freistadt wird eine eigene Biomasseheizung betrieben, während das Klinikum Rohrbach mit Beginn der Heizperiode 2023/2024 erfolgreich an die Biomasse‑Fernwärme angeschlossen wurde. 

Raumwärme wird nun nur noch an zwei Standorten – Schärding und Bad Ischl – über Erdgas bereitgestellt. Ein Teil des verbleibenden Erdgasverbrauchs entfällt auf die Dampferzeugung, die für die Luftbefeuchtung und Prozesswärme (z.B. Reinigungs- und Desinfektionsgeräte, Sterilisatoren und Küchenbetrieb) notwendig ist. Am Klinikum Vöcklabruck erfolgt die Dampferzeugung bereits vollständig ohne Erdgas und wird elektrisch betrieben.

Auch im Bereich der Fernwärme wird gezielt auf klimafreundliche Energiemixe gesetzt. An vier Kliniken enthält die Fernwärme bereits Anteile aus Abwärmenutzung; an drei Standorten liegt dieser Anteil bei über 20 Prozent. Ein Klinikum bezieht seine Fernwärme zu rund 79 Prozent aus erneuerbaren Quellen, an einem weiteren Standort beträgt dieser Anteil etwa 30 Prozent.

Fossile Energieträger wie Heizöl werden ausschließlich für Notversorgungszwecke vorgehalten.

Energieoptimierungen

Foto einer Mitarbeiterin bei der Arbeit in der Wäscherei

Pressenwasserrückgewinnung und Waschprozessoptimierung

Diese Projekte wurden in der hauseigenen Wäscherei des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums Steyr umgesetzt. Nach dem Waschprozess kommt die Wäsche zur Entwässerung in die Presse, wo die Feuchtigkeit des Waschguts so weit wie möglich entnommen wird. Dieses Abwasser der Presse hat noch rund 40°C und wird im weiteren Waschprozess in der Waschstraße genützt. Durch das noch vorgewärmte Abwasser kann thermische Energie eingespart werden. Mit dieser Maßnahme werden ca. 37.200 kWh Wärme im Jahr eingespart.
Darüber hinaus wurde die bestehende Waschstraße generalüberholt und der Abwasserwärmetauscher erneuert, wodurch die Abwasserwärme besser genutzt werden kann. Dadurch werden zusätzlich jährlich 270.000 kWh Wärme eingespart.

Technikraum Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf

Optimierung der Lüftungen

Am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf wird, um den Energiebedarf nachhaltig zu reduzieren, mittels Wärmerückgewinnung gezielt die Abwärme der Fortluft zur Vorwärmung der Zuluft genutzt. So wurde der Heizwärmebedarf deutlich verringert. Durch neueste Antriebstechnologien und eine Zusammenführung dreier kleinerer Lüftungsanlagen konnte zudem der elektrische Energiebedarf beim Betrieb der Lüftungstechnik deutlich verringert werden. Zusätzlich wurde durch Optimierungen von einer zweistufigen Regelung auf eine stufenlose und effizientere mit deutlich geringeren Verlusten umgestellt. So entstand eine Einsparung von 160.000 kWh.

Kühlelemente am Dach des Klinikums Schärding

Adiabate Kühlung

Am Klinikum Schärding wurde eine adiabate Rückkühlung installiert. Dadurch konnte der Primär-Energieeinsatz, um den Kältebedarf abzudecken, deutlich reduziert werden. Durch die Befeuchtung der Rückkühler (Kühlelemente am Dach) mit Wasser, kann die Rückkühlerleistung gesteigert werden. Mit dieser Maßnahme gelingt eine stärkere Abkühlung des Kältemediums, so dass eine kühlere Kühlflüssigkeit zur Kältemaschine gelangt. Hierdurch sinkt der Energieverbrauch für die Kälteerzeugung, weil die durch die Kühlmaschine zu erzeugende Kältemenge geringer ist. Das System wurde anlagentechnisch ertüchtigt. Somit kann durch die Zirkulation über den Rückkühler am Dach die Kälteenergie ohne Betrieb der Kältemaschinen zur Verfügung gestellt werden (Free-Cooling) und der Energiebedarf verringert werden. Zusätzlich wurde bei der Anlagenerneuerung anstelle eines Glykol-Wasser-Gemischs nur Wasser verwendet, wodurch eine zusätzliche Reduktion der Pumpenenergie erreicht wurde. Die Primär-Energieeinsparung durch die Kälteoptimierung beträgt rund 57.000 kWh/Jahr.

Gruppenfoto von drei Technikern im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl

Installation der Kondensat-Rückgewinnung zur Energieausnutzung der Restwärme

Im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl gibt es eine thermische Solaranlage mit einer Fläche von 168m², die jährlich ca. 52.000 kWh erzeugt, um die Wärmeversorgung und die Warmwasseraufbereitung zu unterstützen. Das prozessbedingt anfallende Kondensat enthält Energie. Diese kann durch die Errichtung eines Pufferspeichers genutzt werden, indem weitere Abwärme aus Kältemaschinen mit unterschiedlichen Temperatur-Niveaus zusammengeführt wird. Die Energie aus dem Puffer wird verwendet, um Heizungswasser vorzuwärmen, unter anderem zur Warmwasserbereitung. Darüber hinaus unterstützt sie das Heizsystem und die Entfeuchtung der OP-Räume im Sommer sowie die Niedertemperaturheizung im Winter (z.B. Fußbodenheizung).

Gruppenfoto Best Practice Award Fotocredit: Monika Fellner

Nachhaltige Sanierung im PEK Kirchdorf vereint historischen Charme und Energieeffizienz

Bei dem Gebäude für die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) Kirchdorf hatte sich die OÖG bewusst gegen einen Neubau und für die Sanierung des leerstehenden ehemaligen Pfarrheims im Zentrum der Stadt entschieden – ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft: Bestehende Ressourcen wurden erhalten, Leerstand vermieden und zusätzliche Bodenversiegelung verhindert. Das Ergebnis ist eine moderne Krankenpflegeschule, die nicht nur funktional und energieeffizient ist, sondern auch das historische Ortsbild respektiert und stärkt. Durch umfassende bauliche Maßnahmen – darunter die thermische Sanierung der Fassade, der Austausch aller Fenster sowie die Installation moderner Lüftungssysteme mit CO2-Sensoren – wurde eine jährliche Energieeinsparung von rund 180.000 kWh sowie eine CO2-Reduktion von 57,53 Tonnen erzielt. Damit leistet das Projekt einen messbaren Beitrag, um die Klimaziele im Gesundheitsbereich zu erreichen. Durch die behutsame Modernisierung des ehemaligen Pfarrheims wurde nicht nur ein funktionales Bildungsgebäude geschaffen, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung des charakteristischen Ortsbildes in Kirchdorf geleistet. 

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz verlliehdiesem Projekt den renommierten Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen 2025“ in der Kategorie „Gebäude und Energie“. 

Klima- und Energiecheck

Im Jahr 2021 hat die OÖG in Zusammenarbeit mit dem OÖ-Energiesparverband und dem Energie Institut Linz einen Klimacheck durchgeführt, um mögliche weitere Umsetzungsmaßnahmen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Treibhausgasemissionen der einzelnen Standorte darzustellen.

Darüber hinaus wurden im Jahr 2022 holdingweit die Energiedaten in Bezug auf die Nachhaltigkeitsziele in dem Energiecheck analysiert – konkret auf SDG 7 (Saubere und Bezahlbare Energie). Ziel war es, einen Überblick der notwendigen Maßnahmen zur Erreichung eines klimafreundlichen Klinikums zu erhalten. Diese sollen die Dekarbonisierung und Erhöhung des Anteils der nachhaltigen Energieversorgung an den Kliniken unterstützen. Ein Maßnahmenplan sieht eine Umsetzung bis zum Jahr 2030 vor.

Solarenergie

Symbol Sonne und Solarpanel

Die OÖG trägt aktiv zur CO2-Reduzierung bei, indem sie verstärkt auf Solarenergie setzt. Aktuell sind acht unserer Kliniken mit PV-Anlagen ausgestattet. Die größte Anlage befindet sich am Klinikum Freistadt. Dort wurde eine moderne PV-Überdachung des Parkplatzes installiert, welche nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch den Komfort und die Attraktivität des Standorts steigert. Das nächste Projekt am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf ist kurz vor der Fertigstellung. 

Die aktuelle Gesamtleistung von allen bis jetzt installierten PV-Anlagen ist 518 kWp, die im Jahr 2024 rund 415.000 kWh umweltfreundlichen Strom erzeugten.

Diese Maßnahme bringt nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern entlastet auch die öffentlichen Energienetze, da der erzeugte Ökostrom zu 100 Prozent in den Kliniken genutzt wird.

Zusätzlich untersucht die Holding laufend weitere potenzielle Flächen für die Errichtung von PV-Anlagen, z.B. weitere Überdachungen auf unseren Parkplätzen an allen Standorten. Diese Flächen und andere Flächen werden aktuell geprüft, um eine möglichst breite Umsetzung der Photovoltaik zu erreichen.

PV-Anlage am Parkplatz des Klinikums Freistadt
Drohnenfoto der Photovoltaikanlage in Bad Ischl

E-Mobilität

Symbol für eAuto - Auto mit Stecker

Der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur an allen Standorten der OÖG, einschließlich der Verwaltungsgebäude (Unternehmensleitung und Medizininformatik und Informationstechnologie ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität. Derzeit sind bereits in fünf Kliniken (Freistadt, Kirchdorf, Steyr, Kepler Uniklinikum MC und NMC) mindestens eine E-Ladestation installiert, und in Kürze werden auch die übrigen Standorte nachziehen.

Gleichzeitig setzen wir verstärkt auf E-Mobilität, indem wir zukünftig ausschließlich Elektrofahrzeuge als Dienstwagen anschaffen werden. Aktuell sind bereits die Landespflege- und Betreuungszentren und der Neuromed Campus des Kepler Uniklinikums mit E-Autos ausgestattet. Auch die Unternehmensleitung, die MIT und das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr verfügen über E-Autos. Dieser Umstieg auf Elektromobilität trägt wesentlich zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen bei.

Ärztin mit Elektroauto
Elektroauto vor der UL

"Gut zu Wissen" Zertifikat: Wir setzen auf regionale Lebensmittel.

Symbol für Lebensmittel und Regionalität mit Landkarte

Die Küchen des Kepler Universitätsklinikums und aller OÖG-Kliniken arbeiten schon seit Jahren mit regionalen Partnern und bäuerlichen Lieferanten zusammen. Mit 1. September 2023 tritt die Verordnung zur verpflichtenden Herkunftsangabe in der öffentlichen und privaten Gemeinschaftsverpflegung für Speisen, die Fleisch, Milch und Eier enthalten, in Kraft. Die Landwirtschaftskammer Österreich hat für eine möglichst einfache Umsetzung dieser neuen gesetzlichen Verpflichtung das "Gut zu wissen" Herkunftskennzeichnungssystem ins Leben gerufen. Ab sofort setzt auch die OÖ Gesundheitsholding, die mit knapp 15.000 täglich ausgegebenen Essensportionen in Krankenhäusern in allen oö. Regionen der größte öffentliche Gemeinschaftsverpfleger in Oberösterreich ist, dieses um.

Gruppenfoto © LK Österreich/Ruisz Das Gut zu Wissen-Zertifikat wird vom Kammerdirektor der LK OÖ, Mag. Karl Dietachmair, an die OÖ Gesundheitsholding verliehen. Mag. Karl Lehner, MBA, Mitglied der Geschäftsführung der OÖ Gesundheitsholding nimmt das Zertifikat für die Küchenleiter der OÖ Gesundheitsholding entgegen. 1. v. l. OÖG-Techn. Dir. Mag. Rainer Moshammer, 2. v. l. Ing. Peter Macek, OÖG-Beschaffungs- und Investitionsmanagement, 1. v. r. Gerald Donabauer, Betriebsleiter Küchen Kepler Uniklinikum.

Lebensmittel Herkunftskennzeichnung

Abfallwirtschaft

Symbol für Abfallwirtschaft - Mülltonne mit Kreislaufsymbol

Die Klimaziele verfolgt die OÖG auch im Bereich der Abfallwirtschafft. Die EU hat ehrgeizige Recyclingziele für Kunststoffverpackungen: Bis 2025 soll eine Recyclingquote von 50 und bis 2030 von 55 Prozent erreicht werden. Zudem soll bis 2030 ein Anteil von 30 Prozent recyceltem Kunststoff in Verpackungen verwendet werden. 

Derzeit liegt die Recyclingquote in der EU bei etwa 41 Prozent. Rund 26,9 Prozent des gesamten Plastikabfalls werden recycelt. Das Gesundheitswesen kann erheblich zu diesen Zielen beitragen, da Krankenhäuser zu den Top 5 der Abfallverursacher gehören. Die OÖG-Kliniken sind äußerst engagiert, die Abfälle sorgfältig zu trennen und durch verschiedene Projekte die Ressourcenverwertung zu fördern.

Projekt Hospi Cycle beim Best Practice Award Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen Fotocredit: Monika Fellner

Projekt Hospi Cycle

Die Anforderungen der Hygiene in den Kliniken lassen einen gänzlichen Verzicht auf Kunststoffe oder einen Ersatz durch umweltfreundliche Alternativen nicht zu. Dennoch kann durch Recycling eine deutliche Verringerung der Kunststoffabfälle im Krankenhausalltag erreicht und ein wesentlicher Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Kunststoffabfällen im Krankenhausbereich und zur Erreichung des klimaneutralen Krankenhausbetriebes geleistet werden.

Im Projekt Hospi Cycle (Juli 2021 – Dezember 2022) bewies die OÖG mit externen PartnerInnen, dass medizinische Verpackungen aus hochwertigen Kunststoffen bestehen. Durch sortenreine Sammlung können diese als Ressourcen für neue Produkte genutzt werden. 
Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und das Kompetenzzentrum Klima und Gesundheit der Gesundheit Osterreich GmbH prämierten diese innovative Idee beim Best Practice Award Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen mit dem Sonderpreis.

Bewusstseinsbildung

Zusätzlich zu den vielen Projekten und Aktivitäten engagiert sich die OÖG kontinuierlich in der Sensibilisierung unserer MitarbeiterInnen, PatientInnen und BesucherInnen für Energiesparmaßnahmen und einen schonenden Umgang mit Ressourcen. Dies geschieht insbesondere durch die OÖG-Kampagne "Mitdenken oder eh wurscht?".

Sensibilisierung Infokampagne

Durch diese Maßnahmen möchten wir das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln stärken und jeden Einzelnen dazu ermutigen, einen Beitrag zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks zu leisten. Durch die gemeinsamen Anstrengungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen soll ein positiver Einfluss auf unsere Umwelt und Klima erreicht werden.

Sprechblase mit Text "mitdenken oder eh wurscht?"
Nachhaltigkeitssticker überlegt oder überhitzt?
Nachhaltigkeitssticker frisch oder frostig?
Nachhaltigkeitssticker fit oder faul?
Nachhaltigkeitssticker Blatt oder Baum?
Nachhaltigkeitssticker dosieren oder pritscheln?
Nachhaltigkeitssticker mäßig oder gefräßig?
Sticker mit der Aufschrift: Wir machen mit! Energie sparen, Ressourcen schonen, Nachhaltigkeit leben!

Energiespartipps.pdf

Klima-ManagerInnen

Vor allem die MitarbeiterInnen sind SchlüsselakteurInnen und wichtige MultiplikatorInnen am Weg zu klimafreundlichen Kliniken. Deshalb haben fünf MitarbeiterInnen aus der Technik den Lehrgang „Klima-ManagerInnen für Gesundheitseinrichtungen“ der Gesundheit Österreich absolviert. Dieses Team ist spezifisch für das Gesundheitswesen und die speziellen Anforderungen und Vorgaben ausgerichtet. Es kümmert sich um alle klimabezogenen Handlungsfelder. Hierzu gehören die Bereiche Gebäude, Energie, Mobilität, Ressourcen- und Abfallmanagement, nachhaltige Beschaffung, Ernährungssysteme und Grünräume. In der Ausbildung haben sie sich intensiv mit den Ursachen des Klimawandels und mit den Auswirkungen auf die Gesundheit und das Gesundheitswesen auseinandergesetzt. 
Das neu gewonnene Wissen über Klimaanpassungsmaßnahmen und Klimaresilienz in Gesundheitseinrichtungen sowie die Methoden zur Berechnung und zum Monitoring von Treibhausgasemissionen steigerten ihre Expertise, wie die gesetzten Klimaziele erreicht werden können.

Gruppenfotos KlimamanagerInnen Fotocredit: Monika Fellner
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