ROHRBACH. Ein Krankenhausaufenthalt kann für Menschen mit Demenz rasch zur großen Herausforderung werden. Die ungewohnte Umgebung, fremde Gesichter und veränderte Abläufe führen nicht selten zu Verunsicherung, Angstzuständen und schwerer Orientierungslosigkeit. Eine Informationsveranstaltung im Klinikum Rohrbach widmet sich diesen Herausforderungen und zeigt Wege einer demenzsensiblen Versorgung auf.
Ein Sturz, eine Lungenentzündung oder eine geplante Operation: Gründe für einen Krankenhausaufenthalt gibt es viele. Was für gesunde Menschen oft reine Routine ist, bedeutet für Menschen mit einer Demenzerkrankung häufig den Ausnahmezustand. Die fremde Umgebung, helles Licht, unbekannte Gesichter und der straffe Zeitplan auf den Stationen können bei Betroffenen massive Orientierungslosigkeit, Angstzustände und schwere Verwirrung bis hin zu einem Delir auslösen.
Wie sieht eine demenzsensible Versorgung aus? Und was können Angehörige sowie Kliniken tun, um den Aufenthalt so schonend wie möglich zu gestalten? Um diese Fragen dreht sich die Informationsveranstaltung „Wenn Erinnerungen blühen: Demenz gemeinsam begegnen“, die am 21. Oktober 2026 um 18 Uhr im Foyer des Klinikums Rohrbach stattfindet.
„Menschen mit Demenz benötigen gerade während eines Krankenhausaufenthalts ein Umfeld, das ihnen möglichst viel Sicherheit und Orientierung bietet. Schon kleine Maßnahmen können dazu beitragen, Stress und Verwirrung zu verringern und den Aufenthalt für Betroffene deutlich zu erleichtern“, erklärt die Demenzbeauftragte DGKPin Karin Höfer, die als Bühnengast ihre Expertise einbringen wird.
Gemeinsam mit Netzwerkpartnern werden die Risiken von Klinikaufenthalten bei Demenz sowie Unterstützungsmöglichkeiten im häuslichen Setting thematisiert. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten.
„Demenz betrifft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Familien und das gesamte soziale Umfeld. Mit dieser Informationsveranstaltung möchten wir Wissen vermitteln, Verständnis schaffen und Raum für Austausch bieten. Denn eine gute Begleitung beginnt mit Information und gegenseitiger Unterstützung“, betont Pflegedirektorin Christa Kneidinger, MBA, die durch den Abend führen und die Veranstaltung moderieren wird.
Der Eintritt ist frei. Nach den Vorträgen bleibt ausreichend Zeit für Fragen, persönliche Gespräche und den Austausch mit den Expertinnen und Experten sowie den Netzwerkpartnern. Ein kleiner Imbiss rundet den Abend ab.
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Bildtext: Demenzbeauftragte DGKPin Karin Höfer und DGKPin Edith Altendorfer informieren gemeinsam mit Netzwerkpartnern über Herausforderungen von Klinikaufenthalten bei Demenz und Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige.
Fotocredit: OÖG, honorarfrei
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Mag.a Katharina Schlaffer
PR & Kommunikation
Klinikum Rohrbach
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E-Mail: katharina.schlaffer@ooeg.at
Demenzbeauftragte DGKPin Karin Höfer und DGKPin Edith Altendorfer informieren gemeinsam mit Netzwerkpartnern über Herausforderungen von Klinikaufenthalten bei Demenz und Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige.