ROHRBACH/FREISTADT. Mit dem im Juli 2024 gegründeten Onkologieverbund Nord bündeln die Klinikstandorte Rohrbach und Freistadt ihre onkologischen Kompetenzen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen im Mühlviertel eine moderne, hochwertige und wohnortnahe Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau zu bieten.
Der Onkologieverbund Nord vereint die onkologischen Bereiche der Klinikstandorte Rohrbach und Freistadt und ist eng an das Tumorzentrum Oberösterreich angebunden. Durch die Zusammenarbeit mit den onkologischen Zentren in Linz, insbesondere dem Kepler Universitätsklinikum, profitieren Patientinnen und Patienten von einer vernetzten Betreuung und einer Behandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards.
Gebündelte Kompetenz für die Region
Die Leitung und Koordination des Verbundes liegt bei Univ.-Doz. Dr. Karl Aichberger, einem erfahrenen Internisten und Spezialisten für Hämatologie und Onkologie. Zu seinen Aufgaben zählen neben der medizinischen Versorgung auch die fachliche Koordination, die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten sowie die Weiterentwicklung der onkologischen Versorgung in der Region.
„Mit dem Onkologieverbund Nord haben wir auf die steigenden Anforderungen in der Krebsversorgung reagiert. Aufgrund der höheren Lebenserwartung, verbesserter Früherkennungsmaßnahmen und moderner Behandlungsmöglichkeiten wird die Zahl der Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Gleichzeitig ermöglichen neue zielgerichtete Therapien und innovative Behandlungskonzepte vielen Betroffenen heute eine deutlich bessere Lebensqualität und längere Überlebenszeiten. Unser Ziel ist es, den Menschen im Mühlviertel eine hochqualitative onkologische Versorgung auf dem neuesten Stand der Medizin direkt in ihrer Region anzubieten, sowohl ambulant als auch stationär“, betont Univ.-Doz. Dr. Karl Aichberger.
Vernetzung garantiert höchste Behandlungsqualität
Sowohl das Klinikum Rohrbach als auch das Klinikum Freistadt gehören zum Tumorzentrum Oberösterreich. So ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Onkologieverbundes die enge Zusammenarbeit in interdisziplinären Tumorboards. Sämtliche onkologischen Fälle werden gemeinsam mit den spezialisierten Zentren in Linz besprochen, um rasch die bestmögliche individuelle Therapie festzulegen.
Neben der medizinischen Behandlung stehen den Betroffenen an beiden Standorten umfangreiche unterstützende Angebote zur Verfügung. Diese reichen von Ernährungsberatung über medizinisch-psychologische Begleitung und Physiotherapie bis hin zu Sozialarbeit und wo nötig auch palliativmedizinischer Betreuung. Dadurch wird eine ganzheitliche Versorgung gewährleistet, die nicht nur die Erkrankung, sondern den Menschen als Ganzes in den Mittelpunkt stellt.
Umfassendes Leistungsspektrum in Rohrbach und Freistadt
Im Onkologieverbund Nord werden zahlreiche solide Tumorerkrankungen wie Tumore des Magen-Darm-Trakts, Brustkrebs sowie gynäkologische Krebserkrankungen behandelt. Darüber hinaus umfasst das Leistungsspektrum auch die Therapie hämatologischer Erkrankungen wie Leukämien, Lymphome oder das Multiple Myelom.
Bildtexte:
Bildtext 1: Der Onkologieverbund Nord stärkt die wohnortnahe Krebsversorgung im Mühlviertel und verbindet die Kompetenzen der Klinikstandorte Rohrbach und Freistadt.
Bildtext 2: Univ.-Doz. Dr. Karl Aichberger leitet und koordiniert den Onkologieverbund Nord.
Fotocredit: OÖG, honorarfrei
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Klinikum Rohrbach
Tel.: 05 055477-22250
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E-Mail: katharina.schlaffer@ooeg.at
Univ.-Doz. Dr. Karl Aichberger leitet und koordiniert den Onkologieverbund Nord.
Der Onkologieverbund Nord stärkt die wohnortnahe Krebsversorgung im Mühlviertel und verbindet die Kompetenzen der Klinikstandorte Rohrbach und Freistadt.