Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln gehört im Klinikum Freistadt zum Küchenalltag. Für sein Engagement bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen wurde das Klinikum nun von United Against Waste für das Jahr 2025 erneut als „Top-Standort“ ausgezeichnet.
Gerade in einer Krankenhausküche stellt die bedarfsgerechte Planung eine besondere Herausforderung dar: Unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse, kurzfristige Aufnahmen und Entlassungen sowie verschiedene Kostformen müssen täglich berücksichtigt werden. Umso wichtiger sind eine sorgfältige Planung und ein bewusster Umgang mit den eingesetzten Lebensmitteln. Dass dies am Klinikum Freistadt gelingt, zeigt die Auszeichnung als „Top Standort“ für das Jahr 2025, mit der United Against Waste jene Spitäler würdigt, die zum besten Drittel ihrer Kategorie gehören.
Jede Idee zählt
Bei der Verpflegung im Klinikum gilt es, die richtige Balance zu finden: PatientInnen und MitarbeiterInnen sollen zuverlässig mit qualitativ hochwertigen Mahlzeiten versorgt werden, gleichzeitig sollen wertvolle Lebensmittel nicht unnötig im Abfall landen. Neben Bewusstseinsbildung im Mitarbeiterrestaurant und auf den Stationen sind es die vermeintlich kleinen Maßnahmen, die in Summe einen wichtigen Beitrag leisten: „Wir machen z.B. aus Brot vom Vortag Croutons oder verwenden gegen Ende der Essenausgabe kleinere Entnahmegebinde, damit am Schluss möglichst wenig übrigbleibt“, erklärt Thekla Gattringer, Küchenleiterin am Klinikum Freistadt.
„Ich gratuliere unserem Küchenteam ganz herzlich zur Auszeichnung und bedanke mich für das große Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll und wichtig,“ so Dipl. Krankenhaus-Betriebswirtin Andrea Gündhör, Kaufmännische Direktorin des Klinikums Freistadt.
Freiwilliges Lebensmittel-Abfall-Monitoring
Die Kliniken der Oberösterreichischen Gesundheitsholding engagieren sich bereits seit mehreren Jahren gemeinsam mit United Against Waste für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Seit 2017 nehmen die OÖG-Küchen freiwillig an einem regelmäßigen Lebensmittel-Abfall-Monitoring teil. Dieses zeigt auf, wo Verbesserungspotenzial besteht und welche Maßnahmen besonders wirksam sind.

